Durchschnittsverbrauch:

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Momentaner Verbrauch meines Dicken

Sonntag, 26. Mai 2013

Petrussegen

Nach dem ganzen Dreckswetter die letzten Tage über, war heute mal überraschenderweise allertollstes Mopettwetter. Erst gings nach Silschede zum Fußball. Ich mag die B234 einfach. Da kann mans mal knacken lassen. Erstmal muckelige 14km. Schön in der Sonne stehen, Fußball gucken und nen Sieg unserer Mädels begutachten. 
Dann schnell zurück nach Herzkamp zum Spiel meiner eigenen Mädels. Wieder 13km. Zum ersten Mal Schwein gehabt. Zum dritten Mal bin ich Quellenburg von Hasslinghausen nach Schee runter, im dritten Anlauf endlich mal mit Schmackes ohne irgendwelche Blechbüchsen vor mir. So langsam krieg ich auch in schnellen, engen Berg-runter-Kurven ein Gefühl für die Knötterkiste. Die ganze Zeit Sonne und warm und wieder n Sieg. 
Als ich dann gerade die Sitzbank aufgeklappt hatte, um den Helm rauszuholen, fing es dann aus der einzigen kleinen dunklen Wolke doch an, zu tröpfeln. Draufgesetzt, Motor angelassen uuuuuuund.... Duscheeeee.... örks. Schnell hoch zu ner Freundin, die ein paar Meter weiter wohnt. Geklingelt, gewartet, nochmal geklingelt. Okay, keiner zuhause. Und schwupp, hörts wieder auf. Und dann hab ich mir gedacht, daß ich mal ne kleine Runde in der Nähe drehe, daß ich zur Not schnell nach Hause kann. 
Die Straßén sind glücklicherweise gar nicht richtig nass geworden. Somit konnte ich die Marterstrecke durchs Felderbachtal mal mit ordentlichem Tempo bewältigen. Ich hatte mir vorgenommen, mal einige Strecken zu fahren, die ich bisher noch nie gefahren bin. Deswegen bin ich nicht durch bis Nierenhof sondern schon vorher rechts ab die Elfringhauser Str. hoch. Kurz durchs Wodantal und links nach nach Niederstüter. Hier dann an der ehemaligen Zeche Petrussegen, der Namensgeberin meiner heutigen Tour, vorbei und "von hinten" nach Sprockhövel rein. 
Apropos Zeche. Die Gegend Herzkamp, Schee usw. (Sprockhövel) ist übrigens die Wiege des Ruhrgebiets. Hier sind die ältesten Zechen überhaupt. Deshalb steht an der Ecke, an der es zu unserem Sportplatz runtergeht auch eine alte Lore. In der Gegend muss man an manchen Stellen nur leicht die Erde wegkratzen und dann stößt man schon auf Kohle. Passend dazu gings dann auch an der Glückaufhalle vorbei. 
Den kleinen Schlenker auf der Querspange bin ich nicht gefahren. Geht aber nicht anders. weil ich da unerlaubterweise einfach geradeaus weitergefahren bin. 
Weiter gings über Hiddinghausen nach Asbeck. Auf der Asbecker Straße gehts zwischendrin steil bergab und trotz einiger Kurven konnte ich dann feststellen, daß die Tachonadel doch nicht bei 80 hängen bleibt. Nach Asbeck selbst gehts dann über ne enge kurvige Nebenstrecke, wie eigentlich heute die meiste Zeit absolut sehenswert. Auch wenn ich nicht weit von zuhause weg gekommen bin, optisch ist die Tour mehr als ansprechend und wer Kurven und ständiges bergauf/bergab mag, ist in der Gegend hier sowieso bestens aufgehoben. 
Durch Asbeck durch kommt man nach Silschede. Links rum wieder über so ne Marterstrecke gehts Richtung Wengern, aber vor Wengern bin ich auf halbem Wege links ab nach Albringhausen. Auch wieder so ne Perle. Kurven, malerisches Örtchen, abwechslungsreiche Landschaft, viele Kühe und viel Gegend. Wenn mal besseres Wetter ist, dann werd ich da mal einiges knipsen, genau wie in Niederstüter.
Über Hiddinghausen und Hasslinghausen bin ich dann noch am Hasslinghauser Sportplatz vorbei nach Landringhausen. Da muss man höllisch aufpassen. Superenge Kurven, nicht einsehbar durch viele Sträucher entlang der Strecke und öfters mal Gegenverkehr. 
Am Ende kommt man in Gevelsberg raus. Auch wieder Nähe des Sportplatzes. Der Rest war dann nur noch Heimweg. Ich hätte zwar noch länger fahren können, war aber wenig wetterfest angezogen und es zog sich bedenklich zu. Kaum hatte ich dann bei meinen Eltern geklingelt, fing das mit einem Male richtig an zu schütten. Sowas nennt man optimale Ausnutzung des Zeitraumes zwischen zwei Regengüssen oder mit anderen Worten...

...Petrus' Segen.

GPS Daten: gpx-Datei (Route) 
Tourenkilometer: 51km
Karte: MotoPlaner 

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